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Stand:18.12.08

Deutsch-Französische Gesellschaft in Potsdam e.V.

 

Für die Römer war es das

Finis terrae,

das Ende der Welt,

 für die heimkehrenden Seefahrer deren Anfang.

Für die DFG Potsdam

steht das heutige

Finistere

ebenso auf dem Programm der achten Studienreise wie die anderen Departements der

Bretagne.

 

    Programm der Studienreise (10. - 18. Mai 2008)

 

10. Mai 2008:

Flug von Berlin nach Paris Weiterfahrt nach Rennes (3 Übernachtungen)

Bei unserem Rundgang durch die Hauptstadt der Bretagne besichtigen wir das altstädtische Viertel um die Kathedrale St.-Pierre, den Place des Lices mit seinen prächtigen Patrizierhäusern und den Justizpalast, der einst Sitz des bretonischen Parlaments war.

 

11. Mai 2008:

Fahrt zum Mont-St-Michel

Der „Pyramide der Meere“, so Victor Hugo, gilt heute unsere ganze Aufmerksamkeit. Auf einer kleinen Insel im Wattenmeer ist das wohl bedeutendste Bauwerk  mittelalterlicher Klosterbaukunst errichtet worden. Wir bummeln durch die Gassen des eng bebauten Eilandes und besichtigen das Kloster Saint-Michel. An der  Grenze von Normandie und Bretagne versäumen wir nicht, Cidre und Calvados zu verkosten, wohl wissend, daß der Genuß eines Apfels zur Vertreibung aus dem Paradies führte, die destillierte Form des sündigen Obstes aber manchen dahin zurück  bringt.

 

12. Mai 2008:

Fahrt nach St-Malo

Die an der Mündung der Rance gelegene, stark befestigte Stadt war über Jahrhunderte der bedeutendste Hafen für die französischen Korsaren. Ein Spaziergang auf den Stadtmauern rund um die Ville Close bietet spektakuläre Blicke auf Stadt, Hafen und die vor St-Malo gelegenen Inseln. Auf der Grand-Bé, die bei Ebbe zu Fuß erreichen ist, hat der französische Romantiker Chateaubriand seine letzte Ruhe gefunden. Unsere Fahrt führt uns an die Smaragdküste, vorbei an der imposanten mittelalterlichen Festung Fort La Latte zum Cap Fréhel, das ohne Zweifel zu den landschaftlichen Hauptsehenswürdigkeiten der Bretagne zählt.

 

13. Mai 2008:

Auf unserer Fahrt nach Vannes (4 Übernachtungen) besichtigen wir das Schloß Josselin, Stammsitz des Geschlechts der Rohan und als solcher untrennbar mit der Geschichte der Bretagne und ihrem Verhältnis zu England verbunden. Ein orientierender Stadtrundgang in der Hauptstadt des Departements Morbihan führt zu den Schönheiten des mittelalterlichen Vannes. Wir besichtigen, zu deren Höhepunkten neben den Befestigungsanlagen auch das städtische Waschhaus gehört.

 

14. Mai 2008:

Die mehr als 70m hohen Klippen des Pointe du Raz bilden, von Wind und Wellen bizarr geformt, die Westspitze des französischen Festlandes. Über  die schwindelerregenden Abgründe der Enfer de Plogoff und der Porte de l’Enfer öffnet sich der Blick auf zahlreiche vorgelagerte Inseln und Klippen. Die befestigte Altstadt von Concarneau, die mit Crêperien und Restaurant ebenso lockt wie mit beeindruckenden Architektur und den Häfen, lockt jährlich Tausende zu einem Spaziergang. Das idyllisch in einem engen, bewaldeten Tal gelegene Pont-Aven erlangte seine Berühmtheit durch den Aufenthalt von Paul Gaugin und hat glücklicherweise von jenem Reiz, der die Künstler der Schule von Pont-Aven inspirierte nichts verloren.

 

15. Mai 2008:

Nirgends sind die Zeugnisse steinzeitlicher Besiedelung so zahlreich und so beeindruckend wie  bei Carnac. Wir besichtigen die verschiedenen Megalithdenkmäler, deren genaue Bestimmung noch immer Rätsel aufgibt. Nach der Passage der 15km langen und an der schmalsten Stelle nur 22m breiten Halbinsel von Quiberon, besteigen wir im gleichnamigen Ort ein Schiff, das uns zur Belle-Ile-en-Mer bringt. Die größte der bretonischen Inseln, die vom Festungsbaumeister M. Vauban befestigt wurde, lädt zum Spazieren oder zum Radfahren ein.

 

16. Mai 2008:

Der heutige Ausflug führt in den regionalen Naturschutzpark von Armorika. Zwischen den aus Granit, Gneis und Glimmerschiefer bestehenden Monts d’Arrée und die Montagnes Noires prägen Heidelandschaft, Torfmoore und das sagenumwobene Moor  Yeun-Elez, die wildromantische Gegend, in der Menhire und Dolmen von früher Besiedelung zeugen. In Pontivy, einem quirligen Provinzstädtchen, besichtigen mit dem Château des Rohan und der Napoléon-Ville zwei für das 15. und 18. Jahrhunderte typische Beispiele der Militärarchitektur. Beispiele

 

17. Mai 2008:

Der Flußhafen des nach einem Wikingerfürsten benannten La Roche-Bernard war im Mittelalter ein wichtiger Handelsplatz, wurde unter Richelieu mit einer bedeutenden Werft für den Bau von Kriegschiffen ausgestattet und beherbergt heute in den kleine Gassen einige der besten Restaurants der Bretagne. Seinen Reichtum verdankt Guérande, die Hauptstadt der gleichnamigen Halbinsel im Süden der Bretagne, dem Salzhandel. Wir bummeln durch malerischen Straßen der Ville close und besichtigen die ausgedehnten Marais salants auf der Halbinsel.

 

18. Mai 2008:

Rückreise Vannes – Paris – Berlin.

 

Reisekonditionen:

Die Studienreise wird für Mitglieder der DFG Potsdam organisiert. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 30 Personen. Sollte sich nicht so viele Interessenten aus unserer Gesellschaft finden, öffnen wir die Reise für weitere Teilnehmer. Diese zahlen eine zusätzliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 35€.

 

Für den Flug nehmen wir Maschinen der Air France. Das französische Busunternehmen Auto core stellt uns Bus und Fahrer.

 

Der Preis der Studienreise beträgt ca. 700 €, mit denen der Flug, der Bus, die Übernachtungen und das Frühstück abgedeckt sind.

 

Um den Mitgliedern der DFG, die ohne Einkommen sind, die Teilnahme an der Reise zu ermöglichen, erbitten wir von allen anderen Teilnehmern eine Unterstützung von 10€.

 

Anmeldungen zu der Studienreise sind ab sofort möglich bei:

U.Scholze, Brunnenplatz 2, 14557 Wilhelmshorst Tel: 033205 / 25852 Uscholze2@aol.com

 

Den angemeldeten Teilnehmern geht dann ein detailliertes Programm auf dem Postwege zu.

 

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Studienreise der DFG Potsdam

9. bis 15. April 2007

Paris einmal anders

 

Reiseinformation Nr. 1

1. Bisher haben sich für unsere kommende Studienreise 28 Mitglieder und Freunde der DFG angemeldet. Damit ist sicher, daß die Reise stattfinden kann.

2. Von dem französischen Busunternehmen Auto core gab es ein finanziell sehr gutes Angebot. Das werden wir aber nicht nutzen können, da es im kommenden Flugplan für eine Gruppe entweder keine günstigen Flüge mehr von Berlin nach Paris gibt oder die relativ günstigen mit einem Zwischenstopp und Aufenthalt in Nürnberg verbunden sind. Deshalb greifen wir in bewährter Form auf einen Bus der Firma Anger mit Arno Kluge als Fahrer zurück.

3. Nach den ab Januar auch für Deutschland geltenden EU-Richtlinien ist den Fahrern von Reisebussen nach sechs Arbeitstagen ein Ruhetag zu gewähren. Wir werden also einen Tag ohne Bus auskommen müssen, was in Paris allerdings unproblematisch ist.

4. In Vorbereitung der Studienreise wird Anfang März ein Vortrag zur Geschichte der Stadt Paris stattfinden. Die Einladungen ergehen rechtzeitig.

5. Eine Entscheidung für ein bestimmtes Hotel ist noch nicht gefallen. Für die Wahl aus den vorliegenden Angeboten gelten folgende Prämissen: möglichst ruhige Lage (soweit das in Paris möglich ist!), Parkplatz für den Bus, Metro-Station in der Nähe, Gruppenrabatt).

6. Der Preis der Reise beträgt 590,-. Er schließt die Fahrt, Hotel und das Frühstück ein.

Wie schon bei den Fahrten der vergangenen Jahre werden die Eintrittspreise zunächst vor Ort bezahlt und am Ende der Reise umgelegt.

Bitte nicht vergessen: Mit 10,-€ pro Person wollen wir die Teilnahme von DFG-Mitgliedern unterstützen, die über kein eigenes Einkommen verfügen.

7. Ich erbitte eine Anzahlung von 200,-€ zum 15. Februar sowie die Restzahlung von dann 400,-€ zum 15. März 2007 auf das Konto: bei der MBS Potsdam (BLZ: 16050000; Konto: 4501011918)

 

Udo Scholze

 

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Studienreise der DFG Potsdam

Vom 30.9. bis 9.10.2006

Am Fuße der Pyrenäen

Entdeckungen im Spannungsfeld von urwüchsiger Landschaft und wechselvoller Geschichte

 

30.09. Flug von Berlin  (Abflug 9.55 Uhr Tegel) nach Barcelona, weiter mit einem spanischen Bus nach Perpignan (1 Übernachtung)

Stadtrundgang Perpignan mit Besichtigung des Palais der mallorquinischen Könige

 

1.10. über St-Martin-de-Canigou, Aufstieg (1 Stunde) der herrlich auf einem Fels gelegenen frühromanischen Kirche weiter nach Peyrepertuse, einem der schönsten Beispiele mittelalterlichen Festungsbaus, Aufstieg zur Burg (30 Minuten), von der man eine einmalige Sicht in die Bergwelt der Corbières hat,

weiter nach Carcassonne (2 Übernachtungen)

 

2.10. Besichtigung von Carcassonne, der beherrschend über dem Aude-Tal

gelegenen größten Festung Europa und der Kathedrale St-Nazaire, deren Grundmauern 1096 von Urban II. gesegnet wurden, weiter zur Zisterzienserabtei von Fontfroide, die abgeschieden im Tal der Corbières Zeugnis von der Baukunst der Mönche des 12. Jahrhunderts ablegt

 

3.10. Fahrt nach Montségur, der 1204 errichteten Burg der Katharer, Aufstieg zur Burg (ca. 1 Stunde), deren einmalige Lage phantastischen Ausblicke auf die Pyrenäen ermöglicht,

weiter nach Toulouse (5 Übernachtungen)

 

4.10. Besichtigung der Stadt mit Gang zum Rathaus, Besichtigung der Basilique St-Sernin, der größten romanischen Kirche Frankreichs, der gotischen Dominikanerkirche St-Jacques mit der Grablege des hl. Thomas von Aquin, Besuch im Musée Augustin mit der weltgrößten Sammlung romanischer Skulpturen

 

5.10.  Fahrt nach Albi, Geburtsort von Toulouse-Lautrec und Wiege der Albigenserbewegung, Besichtigung der wehrhaften Kathedrale Sainte-Cécile und des Musée Toulouse-Lautrec, weiter nach Cordes-sur-Ciel, einem malerischen Ort, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint

 

6.10.  Fahrt über Lourdes, dem weltbekannten Wallfahrtsort an den Ufern des Gave de Pau, Besichtigung der Grotte miraculeuse und der 1889 geweihten neobyzantinischen Basilique du Rosaire, Weiterfahrt nach Gavarnie, von dort aus zweistündige, leichte Wanderung zum Cirque de Gavarnie, dem bekanntesten und größten Talkessel in den Pyrenäen, dessen Gipfel über 3000 m aufragen, Möglichkeit zum pique nique

 

7.10. Fahrt nach Pau,  Besichtigung des Geburtsortes Heinrich IV., des ersten Bourbonen auf dem französischen Thron, der mit dem Edikt von Nantes (1598) die Religions- und Bürgerkriege beendete, mit dem im 14. Jahrhundert erbauten Schloß, dem berühmten Boulevard des Pyrenées und dem malerischen Altstadtviertel

 

8.10. Fahrt über Foix, Besichtigung der  Burg, die ehemals ein Zentrum der                       Katharerbewegung war, weiter nach Puivert, Aufstieg zur Burg (30 Minuten), die im 12. Jahrhundert berühmter Treffpunkt der Troubadoure war, nach Perpignan (1 Übernachtung)

 

9.10. von Perpignan nach Barcelona, Rückflug nach Berlin am Nachmittag

planmäßige Ankunft in Tegel 18.25 Uhr

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Reiseinformation Nr. 1:

  • Für die Reise der DFG 2006 haben sich inzwischen 25 Teilnehmer gemeldet, für 5 weitere sind noch Plätze im Flieger bestellt.
  • Planmäßig werden wir am 30.9.2006 um 9.55 Uhr in Tegel abheben und am 9.10. 2006 um 18.25 Uhr wieder dort landen. Die Flugzeiten machen eine Änderung in der Abfolge unseres Programms erforderlich, nicht jedoch an dessen Inhalt.
  • Für den Flug wird der Ausweis bzw. der Paß benötigt, einzelne Tickets werden nicht ausgestellt.
  • Der Gesamtreisepreis für DFG – Mitglieder beträgt 815,- €. Entsprechend der zu leistenden Anzahlungen für Flug, Bus und Hotel bitte ich um folgende Überweisungen je Teilnehmer:   15.1.2006 115,- Euro; 15.6.2006 300,- Euro; 15.8.2006 400,- Euro             auf das Konto unter meinem Namen bei der MBS Potsdam, BLZ: 16050000, Konto: 4501011918.
  • Wer ein Einzelzimmer möchte, meldet sich bitte umgehend bei mir. Derselbe ist dann erst vor Ort zu zahlen.
  • So wie im Programm der DFG bereits ausgewiesen, gibt es einen einführenden Lichtbildervortrag für unsere Reise. Dieser findet am 9. Februar 2006 im „al globe“ statt und beginnt um 19.30 Uhr.

Mit den besten Wünschen für eine guten Rutsch und ein glückliches 2006

U. Scholze

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Reiseinformation Nr. 2

1. Auf den Weg in die Pyrenäen werden sich am 30. September insgesamt 32 Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft machen.

2. Nicht nur der Flugplan zwang zu einer Änderung des Reiseverlaufs, sondern auch der Umstand, daß es in Pau und Umgebung keine Möglichkeit zur Übernachtung für uns gegeben hätte. Dort finden zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes die Weltspiele der Feuerwehrleute statt. Deshalb sind sämtliche Hotels schon langfristig ausgebucht.

Wie dem neuen Programm zu entnehmen ist, übernachten wir die erste und die letzte Nacht während unserer Reise in Perpignan. Das ist für den Anreisetag bequem und bietet hinreichend Sicherheit am Rückreisetag, pünktlich den Flieger in Barcelona zu erreichen.

Wir werden im Hotel „Aragon“ schlafen, das sich in unmittelbarer Nähe des Schlosses der mallorquinischen Könige befindet.

In Carcassonne verweilen wir im Hotel „Bristol“, das sich zentrumsnah an einem Nebenarm des Canal du Midi befindet.

In Toulouse wird uns das Hotel „Junior“ für fünf Nächte beherbergen. Das Haus befindet sind unmittelbar im Zentrum der Altstadt von Toulouse.

3. Wir bekommen einen Bus der Firma „Autocares del Olmo“ aus Barcelona und einen Fahrer (Juan Bermeso Fernandez), der genau so sicher und umsichtig fährt wie der fast allen bekannte Herr Kluge. Auch sicherheitstechnisch hat der Bus das erforderliche Niveau. Allerdings sind die Busse nicht mit einer Toilette ausgestattet und die spanischen Busfahrer sind es auch nicht gewohnt, Kaffee zu kochen oder Getränke zu verkaufen.

4. Da weitere Anzahlungen im Juni fällig zu tätigen sind, bitte ich darum, den 15. Juni als Termin für die zweite Rate (300,-) einzuhalten. (Konto: 4501011918  BLZ: 16050000)

Herzliche Grüße an allle

 Udo Scholze

 

 

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Die Mitglieder und Freunde der DFG-Potsdam begaben sich 2005

 

”Auf hugenottischen Spuren von

Potsdam nach Nantes”

24. Juni bis 1. Juli 2005

Bevor Ludwig XIV. 1685 das Edikt von Nantes aufhob und sich Hunderttausende

Protestanten zur Auswanderung genötigt sahen, hatten die Auseinandersetzungen zwischen

Katholiken und Protestanten, gipfelnd in den Religions- und Bürgerkriegen, fast 150 Jahre

lang das soziale und politische Zusammenleben im französischen Königreich geprägt.

Den mannigfaltigen Spuren. die bis heute davon geblieben sind, folgt die diesjährige

Studienreise der Deutsch — Französischen Gesellschaft Potsdam.

Die Fahrt, die durch das Tal der Loire an den Südrand der Bretagne und schließlich in die

Vendée führt, ist eine Empfehlung für historisch Interessierte, für Liebhaber deftiger Speisen,

herzhafter Fischgerichte und guter Weine, für Jene, die sich an der Faszination einer intakten

Natur begeistern können, für Freunde Frankreichs und andere nette Menschen.

24. Juni Fahrt von Potsdam über Noyons nach Compiègne (1 Übernachtung)

Bevor wir in der maßgeblich durch Napoleon III. geprägten Stadt unser müdes Haupt niederlegen, besuchen wir die Geburtsstadt Jean Calvins, dessen Ideen prägend für die Entwicklung des französischen Protestantismus waren. Wir besichtigen das Museum Jean Calvin und die Kathedrale Nôtre-Dame.

25. Juni Fahrt von Compiègne über Chartres und Angers nach La Rochelle          (5 Übernachtungen)

Auch wenn der Weg bis zum Atlantik weit ist, an Chartres kann man nicht vorbeifahren. Obwohl der französische König Heinrich III. während der Religions- und Bürgerkriege sich in die Stadt zurückziehen musste, gilt nicht seinen Spuren unser kurzer Besuch, sondern einer der wohl schönsten Kathedralen Frankreichs. In Nôtre-Dame beeindrucken Architektur, Figurenschmuck und die in ihrer Farbigkeit einmaligen Fenster gleichermaßen.

In Angers, einem der vielen Schlösser an der Loire, gab es bereits 1560 die ersten Opfer religiösen Fanatismus. Wir besichtigen den Stammsitz der Dynastie von Anjou.

26. Juni Stadtbesichtigung von La Rochelle und Fahrt zur Ile d’Aix

Auf der Grundlage der Sonderrechte, die den Protestanten im Edikt von Nantes eingeräumt worden waren, entwickelte sich La Rochelle zur „Hauptstadt" des Protestantismus. Ein solcher Staat im Staate war jedoch mit den Prinzipien des Absolutismus unvereinbar. Nach einjähriger Belagerung, geleitet vom Ersten Minister Frankreichs, dem Kardinal Richelieu, fiel die Festung La Rochelle 1628. Wir besichtigen den alten Hafen, den Turm St. Nicolas und flanieren durch die Altstadt, die auch für Guy de Maupassant „eine sonderbare Stadt mit einem ganz eigenen Charakter gewesen ist.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Schiff vorbei an der ehemaligen Festung Fort Boyart zur Ile d’Aix.

Die kleine Insel war der letzte Aufenthaltsort Napoleons in Europa und bezaubert ihre Besucher mit mediteranem Klima und ebensolcher Vegetation.

27. Juni von La Rochelle über Luçon nach Nantes

In der reizenden kleinen Bischofsstadt wurde 1608 Richelieu, der spätere Kardinal und Erste Minister, zum Bischof geweiht.

Jener, der 1628 nach dem Fall von La Rochelle, den französischen Protestanten alle Sonderrechte nahm, zeigte sich von seinem ersten Amt wenig angetan und sprach vom «häßlichsten, schmutzigsten

und unangenehmsten Bistum Frankreichs».

Wir besichtigen die Kathedrale und das bischöfliche Palais.

In der Residenz der Herzöge der Bretagne, dem Schloß von Nantes, wurde 1598 das berühmte Edikt erlassen, das den Protestanten politische und soziale Gleichstellung im französischen Königreich garantierte.

Wir besichtigen das Château des Ducs und bummeln durch die Reste der Altstadt von Nantes.

28. Juni Fahrt von La Rochelle über Saintes nach Cognac

„Im Jahre 1494 etwa zehn Stunden nach Mittag des zwölften Tages im September" wurde der spätere französische König Franz I. in Cognac geboren. Unter seiner Herrschaft (1515 — 1547) begann die Entwicklung des Protestantismus in Frankreich.

Wir besichtigen das am Ufer der Charante gelegene Schloß der Valois und kommen an einer Degustation jenes edlen Getränkes, das von der Stadt seinen Namen erhielt, nicht vorbei.

Auf dem Wege nach Cognac besichtigen wir die Kirche der Abbaye aux Dames in Saintes, deren

Architektur meisterhaft den romanischen Stil der Saintonge verkörpert.

29. Juni Fahrt zur Ile de Ré

Die über Jahrhunderte bestehende Rivalität zwischen England und Frankreich sparte auch die Ile de Ré nicht aus.

Sie fand bei der Belagerung von La Rochelle ihre Fortsetzung, als englische Truppen versuchten, den

in der Stadt eingeschlossenen Protestanten durch eine Eroberung der Insel Entlastung zu bringen. Wir fahren über den Pont - viaduc, der die Insel heute mit dem Festland verbindet, bis zum Phare des Baleines, von dessen Galerien sich ein beeindruckender Blick auf die Küste der Vendée bietet. In St.-Martin-de-Ré, vom Hafen und der Zitadelle gleichermaßen geprägt, bleibt Zeit für die individuelle Erkundung der Insel. (Baden im Atlantik, Fahrradtour, Spaziergang am Ort mit Musée Ernest-Cognacq, Austern und Fisch satt u.a.m.)

30. Juni Fahrt von La Rochelle über Amboise nach Senlis

Unsere Rückfahrt führt uns erneut in das Tal der Loire. Das direkt am Fluß gelegene Schloß von Amboise war 1534 Schauplatz der sogenannten Plakataffaire, die zu den ersten Massenverfolgungen der Protestanten führte. Wir besichtigen das Schloß, das ebenso Schauplatz rauschender königlicher Feste wie auch des Schaffens von Leonardo da Vinci gewesen ist. Seit Heinrich IV. (1589 — 1610) als letzter französischer König für kurze Zeit in Senlis weilte, ist die kleine Stadt nordöstlich von Paris zunehmend in Vergessenheit geraten ohne jedoch an romantischem Charme zu verlieren. In den Mauern der alten Stadt ruhen wir uns für die Rückfahrt aus.

1. Juli Fahrt von Senlis nach Potsdam

Reisekonditionen

Aus den bisherigen Erfahrungen unserer Reisen ergeben sich einige notwendige Festlegungen, die alle Interessenten bitte beachten sollten:

  • 1. Die Fahrt wird für die DFG Potsdam organisiert. Die maximale Teilnehmerzahl
  • beträgt 30 Personen. Sollte diese Zahl nicht erreicht werden, besteht die Möglichkeit, daß
  • auch Gäste mitfahren. Reiseteilnehmer, die nicht Mitglied der DFG Potsdam sind, zahlen
  • eine zusätzliche Aufwandsentschädigung in Höhe von € 50,-.
  • 2. Die Fristen für Anmeldungen (15. Januar 2005) und später für An- bzw. Bezahlungen sind unbedingt einzuhalten.
  • 3. Die Sitzplätze im Bus vergeben wir nach dem Eingang der Einzahlungen, wer seinen Beitrag zuerst entrichtet, sitzt vorn.
  • 4. Die Eintrittspreise werden zunächst zusammen bezahlt (Gruppentarif) und am Ende der Reise auf den Einzelnen umgelegt.